Impressum

Cordula Reuter Stiftung

Der zentrale Stiftungsgedanke

Sowohl die Stiftungsvorsitzende als auch die Mitglieder des Stiftungsvorstandes gehen von der Ganzheitlichkeit jedes Krankheits- sowie auch Heilungsprozesses aus. Dabei gilt heute gemeinhin auch in der Schulmedizin die Tatsache, dass Erkrankungen Ursachen unterschiedlichster Art haben, als unumstößliche Erkenntnis. Wenn also gilt, dass viele Ursachen die Entstehung schwerer Erkrankungen begünstigen, dann gilt wohl auch, dass viele Faktoren Heilung beeinflussen können.

Nun kann eine Stiftung keinen Einfluss nehmen auf die persönliche Situation einer erkrankten Frau. Sie kann jedoch unterstützend eingreifen, wenn zusätzlich zu der schlimmen Diagnose finanzielle Sorgen bestehen, die die Frau in ihrer gesamten Lebenssituation derart treffen, dass ihr Heilungsprozess gefährdet erscheint.
Dabei gilt es der Gründerin Cordula Reuter als ein unverzichtbarer Impuls für den Heilungsweg, geeignete Rehabilitationsangebote zu finden und zu nutzen. Nicht zuletzt auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen ist es ein Hauptanliegen, dass alle Frauen die so wichtige Rehabilitationsmaßnahme im Anschluss an die körperlichen Therapien oder auch wiederholt zu einem späteren Zeitpunkt wahrnehmen - ein ganz bedeutender Schritt für die Erkenntnis, mit der Diagnose Krebs nicht allein zu stehen und eine wichtige Auszeit in behüteter und kompetenter Umgebung, die einen wirklichen Neuanfang und das Mobilisieren ungeahnter Kraft bedeuten kann!

So kommt die Stiftung auf für Zuzahlungen und/oder ein Taschengeld, das mancher Patientin nicht zur Verfügung steht. Zusätzlich kann mithilfe des Kinderprojektes eine Begleitung der Mutter auch von über 12jährigen Kindern (die vom Träger nicht übernommen wird) gewährleistet werden. Entsprechende Rehaprojekte haben sich in den letzten Jahren etabliert und werden dementsprechend gerne von der Cordula Reuter Stiftung unterstützt.

Des Weiteren sind es oft die "kleinen" Alltagssorgen wie die Reparatur einer Waschmaschine, warme Kinderkleidung oder die nicht beglichene Stromrechnung etc., die die Patientin beschäftigen.
Es kann aber auch sein, dass eine Frau während akuter Krankheitsphasen oder Therapien (Chemotherapie, Bestrahlung) dringender Hilfe im Haushalt bedarf, die aus dem Freundes- oder Familienkreis nicht geleistet werden kann. Auch hier gilt wieder, dass die Leistungsträger für Kinder ab dem 12.ten Lebensjahr keine gesetzliche Haushaltshilfe mehr vorsehen, was bedeutet, dass eine erkrankte Mutter mit Kindern dieses Alters auf sich selbst gestellt ist. Hier springt die Stiftung ein.

Als ganz wichtiger Bereich der Unterstützung von Patientinnen hat sich in den letzten Jahren die finanzielle Übernahme von Zuzahlungskosten erwiesen. Wie wir alle wissen, müssen Patienten im Zuge der Entwicklungen unseres Gesundheitswesens immer höhere und häufigere Zuzahlungen erbringen. Allein die Zuzahlung, die für eine halbwegs akzeptable Perücke auf die Patientin zukommt, beträgt ca. 80,00 Euro. Hinzu kommen Zuzahlungskosten für spezielle BHs, Badeanzüge, Prothesen, Medikamente usw. In ihrer Gesamtheit übersteigen diese Kosten nicht selten das, was einer betroffenen Frau monatlich zum Leben bleibt. Die Cordula Reuter Stiftung hilft, die Härte der entstehenden Kosten für Rehamittel zu lindern.

Nicht unerwähnt bleiben soll aber auch die Tatsache, dass bei besonders schwerwiegenden Diagnosen, die eine Heilung nicht mehr erwarten lassen bzw. wenn der Abschied von einer Patientin bevorsteht, es sich die Stiftung vorbehält, auch in größerem Umfang zu helfen. So setzte die Cordula Reuter Stiftung beispielsweise den Wunsch einer allein erziehenden schwerstkranken Mutter, noch einmal mit ihren drei Kindern ein paar Tage Urlaub verbringen zu können, in die Tat um.